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Adresse
H-1085 Budapest,
Szentkirályi Straße 51.

E-mail:
info@habsburgottoalapitvany.hu

Telefon:
+36 1 522 2050

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LAURA
BALÁZS

LILI
BARANYAI

SZILVESZTER
DÉKÁNY

GERGELY
FEJÉRDY

ESZTER
GAÁLNÉ BARCS

ANETT
HAMMER-NACSA

ESZTER
KARDONNÉ FÁBRY

BENCE
KOCSEV

PIROSKA
KOCSIS

ÁGNES
MARTONOSI

ZOLTÁN
ÓLMOSI

ÁGNES
PÁSZTOR

GERGELY
PRŐHLE

ISTVÁN GERGELY
SZŰTS

FERENC
VASBÁNYAI

BEÁTA
VITOS-MERZA

UNSERE KOLLEGEN

LAURA BALÁZS

Kommunikation und Veranstaltungen

Laura Balázs absolvierte ihr Abitur am Babits Mihály Gymnasium in Budapest. Anschließend erwarb sie einen Bachelor-Abschluss in Kommunikation und einen Master in Filmproduktion an der Eötvös-Loránd-Universität. Während ihres Erasmus-Aufenthaltes in Madrid studierte sie Film-, TV- und Medien-Produktion. Weitere Erfahrungen sammelte sie im Rahmen mehrerer Praktika beim Film und Fernsehen und bei einer Stiftung, die sich mit Veranstaltungsmanagement beschäftigt. Sie hat auch einen Abschluss in Grafik und interessiert sich für visuelle Kultur und Design. Bei der Otto-von-Habsburg-Stiftung ist sie für Kommunikation und Veranstaltungen in ungarischer und englischer Sprache sowie für den Online-Auftritt der Stiftung zuständig. Sie trägt auch zur Bearbeitung und Digitalisierung der Fotosammlung bei. Sie spricht Englisch und Spanisch.

balazs.laura@hoal.hu

LILI BARANYAI

Lili Baranyai ist die Büroleiterin der Otto-von-Habsburg-Stiftung. Sie erwarb das Agraringenieur-Diplom an der Fakultät der Szent-István-Universität Gyöngyös, Fachrichtung Gärtnerei (1996). Nach einem einjährigen Exkurs zwecks Sprachenlernen  in Deutschland war sie bei der Stollwerck Édesipari Kft. als Export-Sachbearbeiterin angestellt (1997–1999), wo sie die Teilnahme der Firma an ausländischen Fachmessen unterstützte. Anschließend war sie bei der Concorde Értékpapír Zrt. tätig. Zu ihren Aufgaben gehörten die Abrechnung von Aktien, Einlagefonds, die Abstimmung von Vertriebsverträgen, Erstellung von monatlichen/quartalsmäßigen Berichten, Unterstützung der Entwicklung von IT-Systemen. Nach 15 Jahren wechselte sie zu der Accorde Alapkezelő Zrt. (2016-2019), und machte sich mit dem Kapitalmarkt von einer anderen Seite vertraut, bevor sie sich der Otto-von-Habsburg-Stiftung anschloss.

baranyai.lili@hoal.hu

SZILVESZTER DÉKÁNY

Szilveszter Dékány besuchte die Grund- und Mittelschule in Eger. Er studierte Geschichte an der Eszterházy-Károly-Hochschule, später an der Eötvös-Loránd-Universität. 2002 bis 2016 arbeitete er beim Ungarischen Staatsarchiv, dann beim Ungarischen Nationalarchiv in den Abteilungen für Forschungsdienst und Bildung zunächst als Aushilfsarchivar, dann als Archivar und Oberarchivar. 2016 bis 2019 war er als Leiter der Kommunikations- und PR-Gruppe der FŐKERT Nonprofit Zrt. tätig, 2018 erwarb er an der Metropolitan-Universität das eMBA-Diplom als Experte in Digitalmarketing. Sein Forschungsgebiet umfasst die visuelle Propaganda- und Mediengeschichte des 20. Jahrhunderts. Bei der Otto-von-Habsburg-Stiftung ist er für die Fotosammlung und die Online-Präsenz verantwortlich. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

dekany.szilveszter@hoal.hu

Gergely Fejérdy

Gergely Fejérdy (PhD), Diplomatie-Historiker, Universitätsprofessor, Analyst für auswärtige Angelegenheiten, ehemaliger Diplomat, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Otto-von-Habsburg-Stiftung. Er besuchte die Mittelschule in Budapest, studierte Geschichte, Französisch, internationale Beziehungen, EU-Studien und Theologie an Universitäten in Budapest, Piliscsaba, Paris, Lyon, Leuven und in Fribourg in der Schweiz. 2001 erwarb er sein Diplom an der Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Katholischen Pázmány-Péter-Universität. 2002 erwarb er sein Diplom für Europäische Kommunikation in Lyon und 2009 den Doktortitel (PhD) im Thema der Geschichte der jüngsten internationalen Beziehungen mit summa cum laude an der Sorbonne in Paris. Er begann seine berufliche Laufbahn als Adjunkt und beauftragter Professor im Geschichtswissenschaftlichen Institut der PPKE und am Lehrstuhl für Nationale Beziehungen der Corvinus-Universität. Seit 2010 ist er als leitender Mitarbeiter und Experte für Frankreich und die EU an dem Ungarischen Institut für Auswärtiges (später Institut für Auswärtiges und Außenwirtschaft) tätig. 2013 bis 2016 war er Lehrbeauftragter des Rates der Geschichtswissenschaftlichen Schule der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der PPKE. 2015 bis 2019 arbeitete er als Diplomat an der Ungarischen Botschaft in Paris. Er ist Mitglied zahlreicher ungarischer und europäische  wissenschaftlicher Forschungsgruppen bzw. Körperschaftsmitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften und besitzt mehrere wissenschaftliche Auszeichnungen von Ungarn und Frankreich. Seine Publikationen können in der MTMT-Datenbank eingesehen werden. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

fejerdy.gergely@hoal.hu

 

Eszter Gaálné Barcs

Hauptarchivarin

Eszter Gaálné Barcs besuchte das Szent Margit Gymnasium in Budapest. Von 1998 bis 1999 arbeitete sie als Assistentin in der Kartenbibliothek des Heeresgeschichtliche Museums in Budapest. Im Jahr 2004 absolvierte sie ihr Studium an der Eötvös-Loránd-Universität mit einem Abschluss in Geschichte und Archivwissenschaft. Zwischen 2004 und 2021 war sie beim Komitatsarchiv Pest des Ungarischen Nationalarchivs beschäftigt. Sie beteiligte sich an Sammel-, Aufklärungs- und Archivierungsaufgaben und war die örtliche Projektmanagerin des „Hetedíziglen“-Programms für Familiengeschichte. Ab 2009 arbeitete sie als Lehrbeauftragte an der Abteilung Historische Hilfswissenschaften am Historischen Seminar der Eötvös-Loránd-Universität. Im Rahmen ihrer Forschung veröffentlichte sie vor allem Studien zur Kirchen- und Rechtsgeschichte. Ihre Veröffentlichungen sind in der MTMT-Datenbank verfügbar. Bei der Stiftung ist sie für die Organisation und Pflege der Sammlung zuständig. Sie spricht Deutsch und Französisch. Sie ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern.

barcs.eszter@hoal.hu

 

Anett Hammer-Nacsa

Archivarin

Anett Hammer-Nacsa legte die zweisprachige Abitur mit Englisch am Eötvös József Gymnasium in Tata ab. Danach studierte sie an der Katholischen Pázmány-Péter-Universität Geschichte (Fachrichtung Geschichte und Praxis des Kulturerbes) und schloss ihr Studium 2019 mit einem M.A. ab. Mit einem Erasmus-Stipendium studierte sie an der Paris-Lodron-Universität Salzburg und absolvierte ihr Praktikum am Ungarischen Nationalmuseum. Zwischen 2015 und 2019 arbeitete sie als Museumführerin in den Dauerausstellungen des Königlichen Schlosses von Gödöllő, wo sie ungarischen, deutsch- und englischsprachigen Gästen die Geschichte des Schlosses und seiner Bewohner präsentierte.
Als Archivarin der Otto-von-Habsburg-Stiftung ist sie für die Organisation und Pflege der Sammlung zuständig.

nacsa.anett@hoal.hu

 

 

Ákos Hunyadi

Ákos Hunyadi besuchte die Mittelschule in Budapest, dann studierte er an der Fakultät Rekreation und Gesundheitsförderung der Eszterházy-Károly-Hochschule in Eger. Ab 2018 sammelte er Berufserfahrungen bei der Hauptdirektion für öffentliche Beschaffungen und Versorgung, dann beim Ministerium für Humanressourcen. Seit März 2019 ist er bei der Otto-von-Habsburg-Stiftung für die Pflege der technischen Büroausrüstung und für die tagtägliche Funktionsfähigkeit der Geräte verantwortlich.

hunyadi.akos@hoal.hu

Eszter Kardonné Fábry

Archivarin

Eszter Kardonné Fábry absolvierte das Gymnasium in Budapest, studierte dann Kunstgeschichte und Ungarisch (Literatur und Linguistik) an der Eötvös-Loránd-Univeristät, wo sie 1987 ihr Diplom erwarb. Nach einer einjährigen pädagogischen Zusatzausbildung hat sie auch das Lehramt an Oberschulen absolviert.
In ihrem Abschlussjahr arbeitete sie schon als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Gemäldesammlung Alte Meister des Museums der Bildenden Künste in Budapest. Nach ihrem Universitätsabschluss wurde sie Bibliothekarin an der Széchényi-Nationalbibliothek. Ab Frühjahr 1988 arbeitete sie zunächst als Museologin, später als Hauptmuseologin in der Gemäldegalerie Alte Meister des Museums der Bildenden Künste. Sie war Kuratorin für altdeutsche und altniederländische Malerei und hat an der Vorbereitung und Organisation mehrerer Ausstellungen (darunter auch Projekte mit ausländischen Sammlungen) mitgewirkt. Internationale Erfahrung sammelte sie auch durch die Koordination der internationalen und nationalen Leihgaben von Gemälden aus der Sammlung, während sie auch für die professionelle Vorbereitung und Organisation der Restaurierung der Gemälde verantwortlich war. Sie war Autorin von Katalogartikeln für mehrere Ausstellungen und übte auch redaktionelle und lektorierende Tätigkeiten aus.
Im Rahmen des diplomatischen Dienstes ihres Mannes verbrachte sie vier Jahre mit ihrer Familie in Deutschland. Sie ist verheiratet, Mutter von drei Kindern und Großmutter.
Als Archivarin der Otto-von-Habsburg-Stiftung ist sie für die Pflege der fremdsprachigen Schriften und Artikel Otto von Habsburgs sowie für den Aufbau der Datenbank verantwortlich.

fabry.eszter@hoal.hu

 

Bence Kocsev

Sammlungsmitarbeiter

Bence Kocsev besuchte das Reformierte Kollegium von Pápa, studierte dann Geschichte und Soziologie an der Eötvös-Loránd-Universität, wo er 2015 seinen Masterabschluss in Geschichtswissenschaften erwarb. Parallel zu seinem Universitätsstudium war er Mitglied des St. Ignatius Jesuitenkollegs für Höhere Studien. In 2016 begann er sein Promotionsstudium in Budapest und Leipzig. Von 2016 bis 2020 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich 1199 an der Universität Leipzig und am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) tätig. Danach arbeitete er bis Ende 2021 als Büroleiter des Antall József Wissenszentrum in Győr. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Geschichte der internationalen Beziehungen im 20. Jahrhundert und die Wirtschaftsgeschichte des Kalten Krieges. Als Sammlungsmitarbeiter der Otto-von-Habsburg-Stiftung ist er einerseits für die Organisation und Pflege des Archivs, andererseits für die Organisation von Veranstaltungen zuständig. Er spricht Englisch, Deutsch und Niederländisch.

kocsev.bence@hoal.hu

Piroska Kocsis

Piroska Kocsis erwarb den Mittelschulabschluss in Kaposvár. Sie absolvierte sie das Examen Lehramt Primarstufe an der Katholischen Hochschule für Lehrerausbildung in Zsámbék, ein Examen Lehramt Primarstufe und Sekundarstufe I an der Hochschule für Lehrerausbildung der Eötvös-Loránd-Universität und ein Diplom als Mittelschullehrerin für Geschichte an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Debrecen. Seit 1978 ist sie als Mitarbeiterin, Oberarchivarin, Oberrätin beim Ungarischen Staatsarchiv (Ungarischen Nationalarchiv) tätig. Im Staatsarchiv arbeitete sie in der Hauptabteilung der Regierungsorganisationen vor 1945, dann nach 1945 sowie in der Abteilung für die Aufsicht der Dokumentenverwaltung. Sie ist als Aushilfsarchivarin und Sachbearbeiterin tätig und organisiert und hält Schulungen für Dokumentenverwaltung und Archivverwaltung. Sie veröffentlichte zahlreiche Studien, Quellen zum Thema der ungarischen Geschichte des 20. Jahrhunderts und der Urkundenlehre. Neben ihrer Bildungsarbeit beteiligte sie sich an der Organisation von Ausstellungen, Verfassung und Redaktion von Katalogen, so z. B. organisierte sie zusammen mit Zoltán Ólmosi die Ausstellung in Verbindung mit der wissenschaftlichen Konferenz anlässlich des 100. Geburtstags von Otto von Habsburg im Herbst 2012 im Ungarischen Nationalarchiv. Sie ist Mitglied des Vereins der Ungarischen Archivare. 1986 wurde ihre Tätigkeit mit Ministerlob, 2014 mit dem Pro Archivo Regni-Preis ausgezeichnet. Bei der Stiftung ist sie für das Ordnen des Archivguts und die Erstellung von Datenbanken verantwortlich. Sie ist Mutter von zwei Kindern.

kocsis.piroska@hoal.hu

Ágnes Martonosi

Ágnes Martonosi ist bei der Otto-von-Habsburg-Stiftung im Bereich der Wirtschaftsangelegenheiten tätig. Sie besuchte die Mittelschule in Budapest. An der Fakultät für Finanzwesen und Rechnungslegung der Hochschule für Finanzwesen und Rechnungslegung erwarb sie das Diplom für Volkswirtschaft und die Qualifikation Bilanzbuchhalterin. Während ihrer beruflichen Laufbahn arbeitete sie als Finanzleiterin bei der Fantázia Rt., der Meteor Rt. und als Geschäftsführerin bei der GRIFF Kft. 2003 bis 2018 war sie in der öffentlichen Verwaltung tätig: Sie war die Hauptabteilungsleiterin und Wirtschaftsleiterin des Amtes für Ungarn außerhalb der Staatsgrenzen, dann war sie als stellvertretende Hauptabteilungsleiterin der Wirtschaftshauptabteilung für den Bereich Finanzen, später Gehaltsverwaltung des Ministeriums für Jugend, Familien, Soziales und Chancengleichheit (Rechtsnachfolger: Ministerium für Soziales und Arbeit) sowie des Ministerium für Humanressourcen verantwortlich. Sie ist Mutter von zwei Kindern.

martonosi.agnes@hoal.hu

 

 

Zoltán Ólmosi

Zoltán Ólmosi erwarb den Mittelschulabschluss in Budapest, dann absolvierte er seine Studien in Geschichte und Deutsch sowie Politologie an der Eötvös-Loránd-Universität. Anschließend war er als Gymnasiallehrer, dann bis 1995 als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Politikgeschichte tätig. 1991 verteidigte er seine Dissertation über die Geschichte des Petőfi-Kreises. Nachdem er im Familienunternehmen als Geschäftsführer, dann als Primarlehrer tätig war, war er ab 2003 als Archivar, Oberarchivar, Oberrat beim Ungarischen Staatsarchiv (Ungarischen Nationalarchiv) beschäftigt. Er arbeitete als Leiter der Abteilung für Dokumentenverwahrung, Organisation bzw. als Bildungsleiter. Er übernahm Redakteursaufgaben bei verschiedenen Zeitschriften für Geschichte, Archiv und war bis 2016 der Chefredakteur der elektronischen Zeitschrift ArchívNet für Quellenmitteilungen. 2012 bis 2016 war er Vizepräsident des Vereins der Ungarischen Archivare, aktuell ist er Vorstandsmitglied des Vereins. Er verfasste zahlreiche Studien, mehrere Quellenbände vor allem im Bereich der Geschichte nach 1945. Er veranstaltete Ausstellungen des Archivs, verfasste und bearbeitete Kataloge. Im Herbst 2012 wurde in Verbindung mit der wissenschaftlichen Konferenz anlässlich des 100. Geburtstags von Otto von Habsburg in dem Ungarischen Nationalarchiv eine Ausstellung eröffnet, die er mit Piroska Kocsis zusammen organisierte, auch den Katalog der Ausstellung erarbeiteten sie gemeinsam. Bei der Stiftung ist er für das Ordnen des Archivguts und die Erstellung von Datenbanken verantwortlich. Er ist Vater von zwei Kindern.

olmosi.zoltan@hoal.hu

 

 

Ágnes Pásztor

Ágnes Pásztor ist die Wirtschaftsleiterin der Otto-von-Habsburg-Stiftung. Sie besuchte die Mittelschule in Hatvan und erwarb ihr Diplom im Fach Verwaltungsorganisation der Fakultät Verwaltungswissenschaften der Corvinus-Universität Budapest. Während ihrer beruflichen Laufbahn war sie bei dem Nationalverband Ungarischer Journalisten, der Hauptdirektion des Nationalen Wasseramtes, dem Ministerium für Naturschutz und Wasserwesen, anschließend beim Ministerium für Jugend, Familien, Soziales und Chancengleichheit (Rechtsnachfolger: Ministerium für Soziales und Arbeit) sowie bei der Wirtschaftshauptabteilung des Ministeriums für Humanressourcen als stellvertretende Hauptabteilungsleiterin tätig. Sie ist Mutter von zwei Kindern.

pasztor.agnes@hoal.hu

 

 

Gergely Prőhle

Direktor

Gergely Prőhle, ehemaliger Botschafter, der Direktor der Otto-von-Habsburg-Stiftung. Er besuchte die Mittelschule in Budapest, studierte Germanistik, Hungarologie und internationale Beziehungen in Budapest, Jena und Hamburg, 1989 erwarb er sein Diplom an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Eötvös-Loránd-Universität (ELTE). Während seiner beruflichen Laufbahn arbeitete er in der Fremdsprachenabteilung der ELTE, er leitete die ungarische Vertretung der Friedrich-Naumann-Stiftung und wurde 1998 zum Staatssekretär des Kultusministeriums bestellt. 2000 bis 2005 war er Botschafter von Ungarn in Berlin und in Bern. Anschließend bekleidete er verschiedene Ämter beim Außenministerium, dann machte er einen Exkurs von vier Jahren und arbeitete bei einem internationalen Beratungsunternehmen im Wirtschaftssektor. Als stellvertretender Staatssekretär des Außenministeriums und später des Ministeriums für Humanressourcen war er für die Beziehungen zu Staaten der Europäischen Union zuständig, zu seinem Portfolio gehörten die Zusammenarbeit der Visegrád-Staaten und die mitteleuropäische Initiative. Vor seiner aktuellen Tätigkeit war er als Direktor des Petőfi-Literaturmuseums tätig. Seit 2006 ist er der säkulare Leiter der Evangelischen Kirche in Ungarn und er wurde mit hochrangigen ungarischen, deutschen, italienischen und polnischen staatlichen Auszeichnungen geehrt. Er publiziert regelmäßig in Zeitschriften und Periodika. Er ist Vater von vier Kindern.

prohle.gergely@hoal.hu

 

István Gergely Szűts

Hauptarchivar

István Gergely Szűts legte sein Abitur in Miskolc ab und erwarb sein Diplom in Geschichtswissenschaften an der Universität Miskolc. Von 2008 bis 2020 war er Mitarbeiter des Komitatsarchivs Veszprém des Ungarischen Nationalarchivs, wo er sich mit Sammlungs-, Archivierung- und Öffentlichkeitsaufgaben beschäftigte. Im Rahmen dieser Tätigkeiten organisierte er die Unterlagen der Veszprémer Zeitschrift „Új Horizont“ und der Porzellanmanufaktur Herend. Parallel zu dieser Arbeit beschäftigte er sich mit der wissenschaftlichen Aufarbeitung dieser Dokumente, die zugleich die Grundlage seiner Dissertation (Die Geschichte der Herender Porzellanmanufaktur in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts) bildete, welche er an der Katholischen Pázmány-Péter-Universität mit summa cum laude verteidigte.
Neben seiner Archivarbeit und als aktives Mitglied mehrerer Forschungsgruppen der Ungarischen Akademie der Wissenschaften führt er Forschungen sowohl in Ungarn als auch im Ausland (vor allem in Österreich und Deutschland) durch. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Wirtschafts- und Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

szuts.gergely@hoal.hu

 

Ferenc Vasbányai

Ferenc Vasbányai besuchte die Mittelschule in Budapest. Er erwarb seine Diplome an der Eötvös-Loránd-Universität in den Fächern Bibliothek, Geschichte sowie ungarische Sprache und Literatur. Drei Jahre lang (1999–2002) leitete er das Europäische Dokumentationszentrum am Lehrstuhl für Internationales Privatrecht der Fakultät für Allgemeine Rechtswissenschaften der ELTE. 2002 bis 2006 unterrichtete er an der Hochschulfakultät für Lehrerbildung der ELTE im Fach Geschichte die Geschichte der Neuzeit sowie ungarische Geschichte des 20. Jahrhunderts. Als Mitarbeiter der Széchényi-Nationalbibliothek beschäftigte er sich mit der analytischen Erschließung von Teildokumenten, die im Bereich der Geisteswissenschaften veröffentlicht wurden (2007-2019). Er ist für die Pflege des Bibliotheksbestands der Otto-von-Habsburg-Stiftung verantwortlich. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

vasbanyai.ferenc@hoal.hu

 

Beáta Vitos-Merza

Archivarin

Beáta Vitos-Merza legte das Abitur am Móricz Zsigmond Gymnasium in Szentendre ab. Sie begann ihr Universitätsstudium an der Katholischen Pázmány-Péter-Universität mit dem Hauptfach Geschichte (Spezialisierung auf Alte Geschichte). Im Jahr 2020 erwarb sie einen Masterabschluss in historischer Museologie an der Eötvös-Loránd-Universität. Ihr Praktikum absolvierte sie im Géza-Kresz-Rettungsmuseum und im Semmelweis-Museum für Medizingeschichte des Ungarischen Nationalmuseums, wo sie an der Organisation von Veranstaltungen und Ausstellungen sowie an Sammlungsaufgaben beteiligt war. Im letzteren Museum war sie zwei Jahre lang als Freiwillige tätig. Bei der Otto-von-Habsburg-Stiftung arbeitet sie als Archivarin und ist für die Organisation und Pflege von Dokumenten zuständig.

merza.beata@hoal.hu

 

UNSERE KOLLEGEN

LAURA
BALÁZS

Kommunikation und Veranstaltungen

Laura Balázs absolvierte ihr Abitur am Babits Mihály Gymnasium in Budapest. Anschließend erwarb sie einen Bachelor-Abschluss in Kommunikation und einen Master in Filmproduktion an der Eötvös-Loránd-Universität. Während ihres Erasmus-Aufenthaltes in Madrid studierte sie Film-, TV- und Medien-Produktion. Weitere Erfahrungen sammelte sie im Rahmen mehrerer Praktika beim Film und Fernsehen und bei einer Stiftung, die sich mit Veranstaltungsmanagement beschäftigt. Sie hat auch einen Abschluss in Grafik und interessiert sich für visuelle Kultur und Design. Bei der Otto-von-Habsburg-Stiftung ist sie für Kommunikation und Veranstaltungen in ungarischer und englischer Sprache sowie für den Online-Auftritt der Stiftung zuständig. Sie trägt auch zur Bearbeitung und Digitalisierung der Fotosammlung bei. Sie spricht Englisch und Spanisch.

balazs.laura@hoal.hu

LILI
BARANYAI

Lili Baranyai ist die Büroleiterin der Otto-von-Habsburg-Stiftung. Sie erwarb das Agraringenieur-Diplom an der Fakultät der Szent-István-Universität Gyöngyös, Fachrichtung Gärtnerei (1996). Nach einem einjährigen Exkurs zwecks Sprachenlernen  in Deutschland war sie bei der Stollwerck Édesipari Kft. als Export-Sachbearbeiterin angestellt (1997–1999), wo sie die Teilnahme der Firma an ausländischen Fachmessen unterstützte. Anschließend war sie bei der Concorde Értékpapír Zrt. tätig. Zu ihren Aufgaben gehörten die Abrechnung von Aktien, Einlagefonds, die Abstimmung von Vertriebsverträgen, Erstellung von monatlichen/quartalsmäßigen Berichten, Unterstützung der Entwicklung von IT-Systemen. Nach 15 Jahren wechselte sie zu der Accorde Alapkezelő Zrt. (2016-2019), und machte sich mit dem Kapitalmarkt von einer anderen Seite vertraut, bevor sie sich der Otto-von-Habsburg-Stiftung anschloss.

baranyai.lili@hoal.hu

SZILVESZTER
DÉKÁNY

Szilveszter Dékány besuchte die Grund- und Mittelschule in Eger. Er studierte Geschichte an der Eszterházy-Károly-Hochschule, später an der Eötvös-Loránd-Universität. 2002 bis 2016 arbeitete er beim Ungarischen Staatsarchiv, dann beim Ungarischen Nationalarchiv in den Abteilungen für Forschungsdienst und Bildung zunächst als Aushilfsarchivar, dann als Archivar und Oberarchivar. 2016 bis 2019 war er als Leiter der Kommunikations- und PR-Gruppe der FŐKERT Nonprofit Zrt. tätig, 2018 erwarb er an der Metropolitan-Universität das eMBA-Diplom als Experte in Digitalmarketing. Sein Forschungsgebiet umfasst die visuelle Propaganda- und Mediengeschichte des 20. Jahrhunderts. Bei der Otto-von-Habsburg-Stiftung ist er für die Fotosammlung und die Online-Präsenz verantwortlich. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

dekany.szilveszter@hoal.hu

GERGELY
FEJÉRDY

Gergely Fejérdy (PhD), Diplomatie-Historiker, Universitätsprofessor, Analyst für auswärtige Angelegenheiten, ehemaliger Diplomat, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Otto-von-Habsburg-Stiftung. Er besuchte die Mittelschule in Budapest, studierte Geschichte, Französisch, internationale Beziehungen, EU-Studien und Theologie an Universitäten in Budapest, Piliscsaba, Paris, Lyon, Leuven und in Fribourg in der Schweiz. 2001 erwarb er sein Diplom an der Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Katholischen Pázmány-Péter-Universität. 2002 erwarb er sein Diplom für Europäische Kommunikation in Lyon und 2009 den Doktortitel (PhD) im Thema der Geschichte der jüngsten internationalen Beziehungen mit summa cum laude an der Sorbonne in Paris. Er begann seine berufliche Laufbahn als Adjunkt und beauftragter Professor im Geschichtswissenschaftlichen Institut der PPKE und am Lehrstuhl für Nationale Beziehungen der Corvinus-Universität. Seit 2010 ist er als leitender Mitarbeiter und Experte für Frankreich und die EU an dem Ungarischen Institut für Auswärtiges (später Institut für Auswärtiges und Außenwirtschaft) tätig. 2013 bis 2016 war er Lehrbeauftragter des Rates der Geschichtswissenschaftlichen Schule der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der PPKE. 2015 bis 2019 arbeitete er als Diplomat an der Ungarischen Botschaft in Paris. Er ist Mitglied zahlreicher ungarischer und europäische  wissenschaftlicher Forschungsgruppen bzw. Körperschaftsmitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften und besitzt mehrere wissenschaftliche Auszeichnungen von Ungarn und Frankreich. Seine Publikationen können in der MTMT-Datenbank eingesehen werden. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

fejerdy.gergely@hoal.hu

 

ESZTER
GAÁLNÉ BARCS

Hauptarchivarin

Eszter Gaálné Barcs besuchte das Szent Margit Gymnasium in Budapest. Von 1998 bis 1999 arbeitete sie als Assistentin in der Kartenbibliothek des Heeresgeschichtliche Museums in Budapest. Im Jahr 2004 absolvierte sie ihr Studium an der Eötvös-Loránd-Universität mit einem Abschluss in Geschichte und Archivwissenschaft. Zwischen 2004 und 2021 war sie beim Komitatsarchiv Pest des Ungarischen Nationalarchivs beschäftigt. Sie beteiligte sich an Sammel-, Aufklärungs- und Archivierungsaufgaben und war die örtliche Projektmanagerin des „Hetedíziglen“-Programms für Familiengeschichte. Ab 2009 arbeitete sie als Lehrbeauftragte an der Abteilung Historische Hilfswissenschaften am Historischen Seminar der Eötvös-Loránd-Universität. Im Rahmen ihrer Forschung veröffentlichte sie vor allem Studien zur Kirchen- und Rechtsgeschichte. Ihre Veröffentlichungen sind in der MTMT-Datenbank verfügbar. Bei der Stiftung ist sie für die Organisation und Pflege der Sammlung zuständig. Sie spricht Deutsch und Französisch. Sie ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern.

barcs.eszter@hoal.hu

ANETT
HAMMER-NACSA

Archivarin

Anett Hammer-Nacsa legte die zweisprachige Abitur mit Englisch am Eötvös József Gymnasium in Tata ab. Danach studierte sie an der Katholischen Pázmány-Péter-Universität Geschichte (Fachrichtung Geschichte und Praxis des Kulturerbes) und schloss ihr Studium 2019 mit einem M.A. ab. Mit einem Erasmus-Stipendium studierte sie an der Paris-Lodron-Universität Salzburg und absolvierte ihr Praktikum am Ungarischen Nationalmuseum. Zwischen 2015 und 2019 arbeitete sie als Museumführerin in den Dauerausstellungen des Königlichen Schlosses von Gödöllő, wo sie ungarischen, deutsch- und englischsprachigen Gästen die Geschichte des Schlosses und seiner Bewohner präsentierte.
Als Archivarin der Otto-von-Habsburg-Stiftung ist sie für die Organisation und Pflege der Sammlung zuständig.

nacsa.anett@hoal.hu

 

 

ESZTER
KARDONNÉ FÁBRY

Archivarin

Eszter Kardonné Fábry absolvierte das Gymnasium in Budapest, studierte dann Kunstgeschichte und Ungarisch (Literatur und Linguistik) an der Eötvös-Loránd-Univeristät, wo sie 1987 ihr Diplom erwarb. Nach einer einjährigen pädagogischen Zusatzausbildung hat sie auch das Lehramt an Oberschulen absolviert.
In ihrem Abschlussjahr arbeitete sie schon als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Gemäldesammlung Alte Meister des Museums der Bildenden Künste in Budapest. Nach ihrem Universitätsabschluss wurde sie Bibliothekarin an der Széchényi-Nationalbibliothek. Ab Frühjahr 1988 arbeitete sie zunächst als Museologin, später als Hauptmuseologin in der Gemäldegalerie Alte Meister des Museums der Bildenden Künste. Sie war Kuratorin für altdeutsche und altniederländische Malerei und hat an der Vorbereitung und Organisation mehrerer Ausstellungen (darunter auch Projekte mit ausländischen Sammlungen) mitgewirkt. Internationale Erfahrung sammelte sie auch durch die Koordination der internationalen und nationalen Leihgaben von Gemälden aus der Sammlung, während sie auch für die professionelle Vorbereitung und Organisation der Restaurierung der Gemälde verantwortlich war. Sie war Autorin von Katalogartikeln für mehrere Ausstellungen und übte auch redaktionelle und lektorierende Tätigkeiten aus.
Im Rahmen des diplomatischen Dienstes ihres Mannes verbrachte sie vier Jahre mit ihrer Familie in Deutschland. Sie ist verheiratet, Mutter von drei Kindern und Großmutter.
Als Archivarin der Otto-von-Habsburg-Stiftung ist sie für die Pflege der fremdsprachigen Schriften und Artikel Otto von Habsburgs sowie für den Aufbau der Datenbank verantwortlich.

fabry.eszter@hoal.hu

BENCE
KOCSEV

Sammlungsmitarbeiter

Bence Kocsev besuchte das Reformierte Kollegium von Pápa, studierte dann Geschichte und Soziologie an der Eötvös-Loránd-Universität, wo er 2015 seinen Masterabschluss in Geschichtswissenschaften erwarb. Parallel zu seinem Universitätsstudium war er Mitglied des St. Ignatius Jesuitenkollegs für Höhere Studien. In 2016 begann er sein Promotionsstudium in Budapest und Leipzig. Von 2016 bis 2020 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich 1199 an der Universität Leipzig und am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) tätig. Danach arbeitete er bis Ende 2021 als Büroleiter des Antall József Wissenszentrum in Győr. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Geschichte der internationalen Beziehungen im 20. Jahrhundert und die Wirtschaftsgeschichte des Kalten Krieges. Als Sammlungsmitarbeiter der Otto-von-Habsburg-Stiftung ist er einerseits für die Organisation und Pflege des Archivs, andererseits für die Organisation von Veranstaltungen zuständig. Er spricht Englisch, Deutsch und Niederländisch.

kocsev.bence@hoal.hu

PIROSKA
KOCSIS

Piroska Kocsis erwarb den Mittelschulabschluss in Kaposvár. Sie absolvierte sie das Examen Lehramt Primarstufe an der Katholischen Hochschule für Lehrerausbildung in Zsámbék, ein Examen Lehramt Primarstufe und Sekundarstufe I an der Hochschule für Lehrerausbildung der Eötvös-Loránd-Universität und ein Diplom als Mittelschullehrerin für Geschichte an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Debrecen. Seit 1978 ist sie als Mitarbeiterin, Oberarchivarin, Oberrätin beim Ungarischen Staatsarchiv (Ungarischen Nationalarchiv) tätig. Im Staatsarchiv arbeitete sie in der Hauptabteilung der Regierungsorganisationen vor 1945, dann nach 1945 sowie in der Abteilung für die Aufsicht der Dokumentenverwaltung. Sie ist als Aushilfsarchivarin und Sachbearbeiterin tätig und organisiert und hält Schulungen für Dokumentenverwaltung und Archivverwaltung. Sie veröffentlichte zahlreiche Studien, Quellen zum Thema der ungarischen Geschichte des 20. Jahrhunderts und der Urkundenlehre. Neben ihrer Bildungsarbeit beteiligte sie sich an der Organisation von Ausstellungen, Verfassung und Redaktion von Katalogen, so z. B. organisierte sie zusammen mit Zoltán Ólmosi die Ausstellung in Verbindung mit der wissenschaftlichen Konferenz anlässlich des 100. Geburtstags von Otto von Habsburg im Herbst 2012 im Ungarischen Nationalarchiv. Sie ist Mitglied des Vereins der Ungarischen Archivare. 1986 wurde ihre Tätigkeit mit Ministerlob, 2014 mit dem Pro Archivo Regni-Preis ausgezeichnet. Bei der Stiftung ist sie für das Ordnen des Archivguts und die Erstellung von Datenbanken verantwortlich. Sie ist Mutter von zwei Kindern.

kocsis.piroska@hoal.hu

ÁGNES
MARTONOSI

Ágnes Martonosi ist bei der Otto-von-Habsburg-Stiftung im Bereich der Wirtschaftsangelegenheiten tätig. Sie besuchte die Mittelschule in Budapest. An der Fakultät für Finanzwesen und Rechnungslegung der Hochschule für Finanzwesen und Rechnungslegung erwarb sie das Diplom für Volkswirtschaft und die Qualifikation Bilanzbuchhalterin. Während ihrer beruflichen Laufbahn arbeitete sie als Finanzleiterin bei der Fantázia Rt., der Meteor Rt. und als Geschäftsführerin bei der GRIFF Kft. 2003 bis 2018 war sie in der öffentlichen Verwaltung tätig: Sie war die Hauptabteilungsleiterin und Wirtschaftsleiterin des Amtes für Ungarn außerhalb der Staatsgrenzen, dann war sie als stellvertretende Hauptabteilungsleiterin der Wirtschaftshauptabteilung für den Bereich Finanzen, später Gehaltsverwaltung des Ministeriums für Jugend, Familien, Soziales und Chancengleichheit (Rechtsnachfolger: Ministerium für Soziales und Arbeit) sowie des Ministerium für Humanressourcen verantwortlich. Sie ist Mutter von zwei Kindern.

martonosi.agnes@hoal.hu

 

 

ZOLTÁN
ÓLMOSI

Zoltán Ólmosi erwarb den Mittelschulabschluss in Budapest, dann absolvierte er seine Studien in Geschichte und Deutsch sowie Politologie an der Eötvös-Loránd-Universität. Anschließend war er als Gymnasiallehrer, dann bis 1995 als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Politikgeschichte tätig. 1991 verteidigte er seine Dissertation über die Geschichte des Petőfi-Kreises. Nachdem er im Familienunternehmen als Geschäftsführer, dann als Primarlehrer tätig war, war er ab 2003 als Archivar, Oberarchivar, Oberrat beim Ungarischen Staatsarchiv (Ungarischen Nationalarchiv) beschäftigt. Er arbeitete als Leiter der Abteilung für Dokumentenverwahrung, Organisation bzw. als Bildungsleiter. Er übernahm Redakteursaufgaben bei verschiedenen Zeitschriften für Geschichte, Archiv und war bis 2016 der Chefredakteur der elektronischen Zeitschrift ArchívNet für Quellenmitteilungen. 2012 bis 2016 war er Vizepräsident des Vereins der Ungarischen Archivare, aktuell ist er Vorstandsmitglied des Vereins. Er verfasste zahlreiche Studien, mehrere Quellenbände vor allem im Bereich der Geschichte nach 1945. Er veranstaltete Ausstellungen des Archivs, verfasste und bearbeitete Kataloge. Im Herbst 2012 wurde in Verbindung mit der wissenschaftlichen Konferenz anlässlich des 100. Geburtstags von Otto von Habsburg in dem Ungarischen Nationalarchiv eine Ausstellung eröffnet, die er mit Piroska Kocsis zusammen organisierte, auch den Katalog der Ausstellung erarbeiteten sie gemeinsam. Bei der Stiftung ist er für das Ordnen des Archivguts und die Erstellung von Datenbanken verantwortlich. Er ist Vater von zwei Kindern.

olmosi.zoltan@hoal.hu

 

 

ÁGNES
PÁSZTOR

Ágnes Pásztor ist die Wirtschaftsleiterin der Otto-von-Habsburg-Stiftung. Sie besuchte die Mittelschule in Hatvan und erwarb ihr Diplom im Fach Verwaltungsorganisation der Fakultät Verwaltungswissenschaften der Corvinus-Universität Budapest. Während ihrer beruflichen Laufbahn war sie bei dem Nationalverband Ungarischer Journalisten, der Hauptdirektion des Nationalen Wasseramtes, dem Ministerium für Naturschutz und Wasserwesen, anschließend beim Ministerium für Jugend, Familien, Soziales und Chancengleichheit (Rechtsnachfolger: Ministerium für Soziales und Arbeit) sowie bei der Wirtschaftshauptabteilung des Ministeriums für Humanressourcen als stellvertretende Hauptabteilungsleiterin tätig. Sie ist Mutter von zwei Kindern.

pasztor.agnes@hoal.hu

 

 

GERGELY
PRŐHLE

Direktor

Gergely Prőhle, ehemaliger Botschafter, der Direktor der Otto-von-Habsburg-Stiftung. Er besuchte die Mittelschule in Budapest, studierte Germanistik, Hungarologie und internationale Beziehungen in Budapest, Jena und Hamburg, 1989 erwarb er sein Diplom an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Eötvös-Loránd-Universität (ELTE). Während seiner beruflichen Laufbahn arbeitete er in der Fremdsprachenabteilung der ELTE, er leitete die ungarische Vertretung der Friedrich-Naumann-Stiftung und wurde 1998 zum Staatssekretär des Kultusministeriums bestellt. 2000 bis 2005 war er Botschafter von Ungarn in Berlin und in Bern. Anschließend bekleidete er verschiedene Ämter beim Außenministerium, dann machte er einen Exkurs von vier Jahren und arbeitete bei einem internationalen Beratungsunternehmen im Wirtschaftssektor. Als stellvertretender Staatssekretär des Außenministeriums und später des Ministeriums für Humanressourcen war er für die Beziehungen zu Staaten der Europäischen Union zuständig, zu seinem Portfolio gehörten die Zusammenarbeit der Visegrád-Staaten und die mitteleuropäische Initiative. Vor seiner aktuellen Tätigkeit war er als Direktor des Petőfi-Literaturmuseums tätig. Seit 2006 ist er der säkulare Leiter der Evangelischen Kirche in Ungarn und er wurde mit hochrangigen ungarischen, deutschen, italienischen und polnischen staatlichen Auszeichnungen geehrt. Er publiziert regelmäßig in Zeitschriften und Periodika. Er ist Vater von vier Kindern.

prohle.gergely@hoal.hu

 

ISTVÁN GERGELY
SZŰTS

Hauptarchivar

István Gergely Szűts legte sein Abitur in Miskolc ab und erwarb sein Diplom in Geschichtswissenschaften an der Universität Miskolc. Von 2008 bis 2020 war er Mitarbeiter des Komitatsarchivs Veszprém des Ungarischen Nationalarchivs, wo er sich mit Sammlungs-, Archivierung- und Öffentlichkeitsaufgaben beschäftigte. Im Rahmen dieser Tätigkeiten organisierte er die Unterlagen der Veszprémer Zeitschrift „Új Horizont“ und der Porzellanmanufaktur Herend. Parallel zu dieser Arbeit beschäftigte er sich mit der wissenschaftlichen Aufarbeitung dieser Dokumente, die zugleich die Grundlage seiner Dissertation (Die Geschichte der Herender Porzellanmanufaktur in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts) bildete, welche er an der Katholischen Pázmány-Péter-Universität mit summa cum laude verteidigte.
Neben seiner Archivarbeit und als aktives Mitglied mehrerer Forschungsgruppen der Ungarischen Akademie der Wissenschaften führt er Forschungen sowohl in Ungarn als auch im Ausland (vor allem in Österreich und Deutschland) durch. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Wirtschafts- und Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

szuts.gergely@hoal.hu

 

FERENC
VASBÁNYAI

Ferenc Vasbányai besuchte die Mittelschule in Budapest. Er erwarb seine Diplome an der Eötvös-Loránd-Universität in den Fächern Bibliothek, Geschichte sowie ungarische Sprache und Literatur. Drei Jahre lang (1999–2002) leitete er das Europäische Dokumentationszentrum am Lehrstuhl für Internationales Privatrecht der Fakultät für Allgemeine Rechtswissenschaften der ELTE. 2002 bis 2006 unterrichtete er an der Hochschulfakultät für Lehrerbildung der ELTE im Fach Geschichte die Geschichte der Neuzeit sowie ungarische Geschichte des 20. Jahrhunderts. Als Mitarbeiter der Széchényi-Nationalbibliothek beschäftigte er sich mit der analytischen Erschließung von Teildokumenten, die im Bereich der Geisteswissenschaften veröffentlicht wurden (2007-2019). Er ist für die Pflege des Bibliotheksbestands der Otto-von-Habsburg-Stiftung verantwortlich. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

vasbanyai.ferenc@hoal.hu

 

BEÁTA
VITOS-MERZA

Archivarin

Beáta Vitos-Merza legte das Abitur am Móricz Zsigmond Gymnasium in Szentendre ab. Sie begann ihr Universitätsstudium an der Katholischen Pázmány-Péter-Universität mit dem Hauptfach Geschichte (Spezialisierung auf Alte Geschichte). Im Jahr 2020 erwarb sie einen Masterabschluss in historischer Museologie an der Eötvös-Loránd-Universität. Ihr Praktikum absolvierte sie im Géza-Kresz-Rettungsmuseum und im Semmelweis-Museum für Medizingeschichte des Ungarischen Nationalmuseums, wo sie an der Organisation von Veranstaltungen und Ausstellungen sowie an Sammlungsaufgaben beteiligt war. Im letzteren Museum war sie zwei Jahre lang als Freiwillige tätig. Bei der Otto-von-Habsburg-Stiftung arbeitet sie als Archivarin und ist für die Organisation und Pflege von Dokumenten zuständig.

merza.beata@hoal.hu