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Bayerisch-ungarischer Dialog in den Fußstapfen Otto von Habsburgs

Klaus Holetschek, Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, besuchte gemeinsam mit seinen Mitarbeitern unsere Stiftung zu einem Gespräch mit Direktor Gergely Prőhle über das Erbe Otto von Habsburgs und die Perspektiven der bayerisch-ungarischen Zusammenarbeit.

Bayerisch-ungarischer Dialog in den Fußstapfen Otto von Habsburgs

Klaus Holetschek, Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, besuchte gemeinsam mit seinen Mitarbeitern unsere Stiftung zu einem Gespräch mit Direktor Gergely Prőhle über das Erbe Otto von Habsburgs und die Perspektiven der bayerisch-ungarischen Zusammenarbeit.

Die Bedeutung und die historische Tiefe der deutsch-ungarischen, insbesondere aber der bayerisch-ungarischen Beziehungen zeigen sich auch darin, dass nach den Wahlen vom 12. April die erste hochrangige parlamentarische Delegation aus München nach Budapest reiste.

Die von der Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) organisierte Delegation informierte sich während ihres Aufenthalts in Ungarn über die Arbeit der neuen Regierung sowie der Regierungsfraktionen. Im Rahmen ihres Programms besuchte sie auch unsere Stiftung. Dort wurden die Gäste von Direktor Gergely Prőhle empfangen, der die Arbeit unserer Einrichtung vorstellte und die Verbindungen Otto von Habsburgs zum politischen und gesellschaftlichen Leben in Bayern und Deutschland erläuterte.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen das geistige Erbe unseres Namensgebers, aktuelle politische Anknüpfungspunkte sowie Möglichkeiten zur Fortsetzung der gemeinsamen Zusammenarbeit. Klaus Holetschek fühlt sich aufgrund seiner sudetendeutschen Herkunft dem Wirken Otto von Habsburgs persönlich verbunden. Bereits in jungen Jahren nahm er an mehreren politischen Veranstaltungen teil, bei denen Otto von Habsburg als Hauptredner auftrat. Dessen besonderes Anliegen sei stets die Integration und politische Teilhabe jener Menschen gewesen, die nach dem Zweiten Weltkrieg hinter dem Eisernen Vorhang leben mussten.

Darüber hinaus wurden die aktuelle Lage der CSU, ihr Verhältnis zur Europäischen Volkspartei (EVP) sowie mögliche gemeinsame Projekte mit der Hanns-Seidel-Stiftung erörtert. Gergely Prőhle betonte, dass unsere Stiftung die Zusammenarbeit nach den bisherigen Veranstaltungen in München, Brüssel und Passau sowie nach der Forschungsreise in das Archiv der HSS gerne durch weitere gemeinsame Projekte in Bayern fortsetzen möchte.

Beide Seiten waren sich einig, dass die Ideen und politischen Leitgedanken Otto von Habsburgs auch heute wichtige Impulse für die Stärkung der europäischen Zusammenarbeit geben können.