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Präsident des Schuman-Instituts zu Besuch bei unserer Stiftung

Wir freuten uns, Reinhold Lopatka in unserem Archiv begrüßen zu dürfen; seit Juni leitet er das Ausbildungszentrum der Europäischen Volkspartei.

Präsident des Schuman-Instituts zu Besuch bei unserer Stiftung

Wir freuten uns, Reinhold Lopatka in unserem Archiv begrüßen zu dürfen; seit Juni leitet er das Ausbildungszentrum der Europäischen Volkspartei.

Am 25. Juli 2026 besuchte Reinhold Lopatka, österreichischer Europaabgeordneter, unsere Stiftung. Im Jahr 2024 gewann er sein Mandat als Spitzenkandidat der Österreichischen Volkspartei (ÖVP), und seit Juni dieses Jahres ist er zudem Präsident des Robert-Schuman-Instituts. Begleitet wurde er von seiner Frau Franziska Lopatka. Ebenfalls anwesend war Astrid Harz, Österreichs Botschafterin in Ungarn, die uns bereits zuvor anlässlich der Aufnahme ihrer Tätigkeit in Budapest besucht hatte.

Der Direktor unserer Stiftung, Gergely Prőhle, stellte unsere Arbeit ausführlich vor. Anschließend präsentierten Eszter Barcs, Zita Lőrincz und Ádám Suslik eine Auswahl an Dokumenten, Fotografien und Objekten mit österreichischem historischem und politischem Bezug, die eigens für diesen Anlass ausgewählt worden waren. In der anschließenden Diskussion ging es auch um die Zukunftspläne des Schuman-Instituts, insbesondere darum, wie das Vermächtnis Otto von Habsburgs in die Ausbildung einer jüngeren Generation von Politikern einfließen könnte.

Reinhold Lopatka, der aus der Steiermark stammt und Abschlüsse in Theologie und Rechtswissenschaften besitzt, ist seit Jahrzehnten eine prägende Persönlichkeit der österreichischen christlich-demokratischen Politik. In den frühen 2000er Jahren gehörte er zu den engen politischen Vertrauten von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel; ab 2003 war er Generalsekretär der ÖVP und bis 2024 Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat. Er kannte auch Otto von Habsburg persönlich, was seine Ausführungen über das Verhältnis unseres Namensgebers zum modernen österreichischen Staat sowie über dessen Rolle beim Beitritt Österreichs zur Europäischen Union besonders aufschlussreich machte.

Von Beginn an hat unsere Stiftung großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit der österreichischen Wissenschaft und dem öffentlichen Leben gelegt. Die großzügige Unterstützung und Initiative von Botschafterin Astrid Harz bekräftigen dieses Engagement nachdrücklich; auch das vorliegende Treffen wurde durch ihre Unterstützung ermöglicht.